Busy day, also schnell: Gestern war der einizge Regentag. Also hamma Camden und Co. auf heut verschoben, jetzt strahlt die Sonne wieder. Ich war am vormittag pflichtbewusst in der Oxford Street und habe tatsächlich drei Teile zurückgegeben. Aber ey, das war ohne Witz die längste Schlange meines Lebens. Sowas hab ich noch nie gesehen. Und was die sich alles kaufen, oh Lord. Naja, da wären wir wieder beim Thema. Skip it.
Gestern war ich etwas tourimäßig unterwegs. Erst am Buckingham Palace, der zwar schön ist, aber wie ich finde eigentlich furchtbar langweilig. Wenn man die Mall runterspaziert kommt man dann aber zum St. James Park, der isses immer wert. Nicht nur aufgrund der vielen kleinen Tiere, meiiiii. :-) Kindchenschema. Nein, er is wirklich wunderschön.
Danach ein bißchen Big Ben. Ich steh auf Big Ben. Das Parlament ist schon sagenhaft. Ich find's ein bißchen übertrieben, das die Downing Street komplett abgesperrt ist, aber in den heutigen Zeiten wird sich das wohl nicht mehr ändern. Übrigens sehr lustig, ich erkenne ungarische Touristen schon von weitem. Am besten erkennt man sie an ihrem ständigen Naserümpfen. Jaja, die fremde Kultur des Westens. Eigentlich gefällt sie ihnen ja sehr gut, aber das darf man sich natürlich nicht anmerken lassen.
Ich bin dann zur Waterloo Station gefahren und war leicht überrascht ob der Assligkeit dieser Gegend. Vor allem, weil mein geliebtes Old Vic Theatre dort steht (@Bieber, ja, DAS Theater von IHM ;-)). Seltsam. Ich bin dann in nen Bus Richtung London Eye gestiegen, aber die Fahrerin hat an der Station die Tür nicht aufgemacht und ist an der nächsten Haltestelle einfach vorbeigefahren, obwohl Leute draußen gewartet haben. Bitch. London und Busfahren ist echt ne heikle Sache. Vor allem, wenn man dann ne ewig lange Station in ner Betonklotzgegend im Regen zurücklaufen darf. Grrrr. Anyway.
Das London Eye ist schon riesig, aber selbst mit Studentenrabatt kostet es 12 Pfund. Schon klar.
An der Southbank stand dann ein Straßenkünstler, der so Freeze-Moves gemacht hat zur Musik von Kraftwerk und die Schaulustigen miteingebunden hat. Aymar, the evil, hat mir Geld zum Reinwerfen gegeben und ich hab nicht dran gedacht, dass der Typ sich dann mich auch gleich schnappt, hehe. Er hat jedes Gliedmaß genau hinpositioniert und sich dann dazugestellt. Bei mir in ner Tanzpose. War lustig. Und man merkt, wie sauanstrengend es ist, regungslos in ner bestimmten Pose auch nur 10 Sekunden zu verbringen.
Abends waren wir dann auf einem Konzert in East London, nahe der Brick Lane, ne Mischung aus Rap, Afrika-Einflüssen, Soul und Jazz. War richtig gut. Aymar hat uns dann um ein Uhr nachts noch Tortellini gekocht, ich muss sagen, Hut ab, das ist ein Service. Pünktlich zum Essen kam dann auch noch Mitbewohner Sami mit noch mehr Essen nach Hause, es gab also Tortellini mit Tomatensauce und Chicken Wings. Muhahaha. Und ich hab Sami währenddessen erklärt, wieso Rumänien und Ungarn sehr unterschiedlich sind und nicht verglichen werden sollten. ;-)
Seht ihr, das Essen ist immer der Punkt, an dem man aufhören sollte. Das interessiert keine Sau.
Fotos:
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| London - Day 5 |
Und bis bald. Heute letzter Tag, morgen geht's nach Washington. Mir ist jetzt schon schlecht. Aber dat wird schon. Muss ja.
Chin chin.
